Unterwegs in Berlin



Das Berliner Nahverkehrsnetz ist bestens ausgebaut, es gibt kaum einen Ort, der nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Unter dem Dach der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind U-Bahn, S-Bahn, Bus, Straßenbahn und Fähren zusammengefasst. Entsprechend einheitlich sind auch die Tarife, die je nach Zone variieren. Abhängig von der gekauften Zone schwanken die Preise für einen Einzelfahrschein zwischen 2,40 und 3,10 Euro. Zone A beinhaltet die Innenstadt bis zum S-Bahn Ring, Zone B zählt für den Bereich außerhalb der Zone A bis zur Stadtgrenze und Zone C gilt für das Berliner Umland und schließt auch die Stadt Potsdam mit ein. Für mehrere Strecken pro Tag empfiehlt sich eine Tageskarte oder die Berlin WelcomeCard, die auch Ermäßigungen bei diversen Sehenswürdigkeiten bietet.

Wichtigstes und schnellstes Fortbewegungsmittel Berlins ist die U-Bahn. Zehn Linien, 170 Bahnhöfe und 146 Kilometer umfasst das beliebte Transportmittel, das bereits seit 1902 Fahrgäste transportiert. Besonders frequentiert von Reisenden ist die Linie U2, die quer durch die Innenstadt führt und unter anderem am Alexanderplatz, in Stadtmitte, am Potsdamer Platz und am Bahnhof Zoo hält. Die Berliner Metro überzeugt vor allem mit ihren regelmäßigen Intervallen. Am Wochenende ist die U-Bahn sogar 24 Stunden im Betrieb.

Gut aufgestellt ist auch die S-Bahn, die auf 15 Linien rund 332 Kilometer umfasst. Im Berufsverkehr punktet die S-Bahn mit kurzen Zeitabständen und am Wochenende mit 24-Stunden-Betrieb.

Vor allem im Osten Berlins ist die Tram ein wichtiges Verkehrsmittel. Fast 190 Kilometer umfasst das Gleisnetz der Straßenbahn, alle 22 Linien zusammen befahren rund 430 Kilometer. Neun Linien werden als Metrolinien geführt, die als Ergänzung zum Streckennetz der U-Bahn operieren und daher in kürzeren Intervallen fahren als die klassischen Straßenbahnen.

Ein wichtiger Bestandteil des Berliner Nahverkehrsnetzes ist der Bus. Zahlreiche Linien verbinden die Außenbezirke mit der Innenstadt und mit S- oder U-Bahnhöfen. Wie bei der Straßenbahn gibt es auch bei den Bussen Metrolinien, die sich durch höhere Frequenzen auszeichnen. Einige Linien werden auch nachts betrieben. Erwähnenswert ist zudem die Expressbusse, die nur an ausgewählten Haltestellen stoppen. Besonders beliebt ist der Expressbus zum Internationalen Flughafen Berlin Tegel.

Ebenfalls im Auftrag der BVG sind sechs Fährlinien unterwegs, die auf der Spree, dem kleinen Müggelsee und auf dem Wannsee operieren.

Berlin lässt sich auch mit dem Auto gut erkunden. Die Straßen sind nur während des Berufsverkehrs verstopft und außerhalb des Stadtzentrums sind durchaus Parkplätze zu finden. In der Innenstadt hingegen kann die Parkplatzsuche anstrengend werden, am besten man parkt in einem der zahlreichen Parkhäuser.



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