Staatsoper Berlin



Die Berliner Staatsoper teilt sich auf drei Häuser auf. Neben dem umgangssprachlich als Staatsoper bezeichneten Gebäude in der Straße Unter den Linden sind auch die Deutsche Oper in Berlin-Charlottenburg und die Komische Oper in Berlin-Mitte Staatsopern. Die Komische Oper ist eine Spartenoper, die Existenz zweier großer Staatsopern in Berlin beruht auf der vormaligen Teilung der Stadt. Das Haus in Charlottenburg existierte zwar ebenfalls bereits vor dem Zweiten Weltkrieg, jedoch als Städtische Oper. Die Staatsoper in der Straße Unter den Linden ist am einfachsten über die Bahnhöfe Friedrichstraße und Brandenburger Tor zu erreichen.

Die Staatsoper ist zurzeit geschlossen, während der Renovierung finden die Aufführungen im Schillertheater sowie in einigen weiteren Häusern statt. Die Wiedereröffnung ist für Anfang Oktober 2014 geplant, anvisiert wird eine Aufführung am Tag der Deutschen Einheit. Die erstmalige Eröffnung des Gebäudes datiert aus dem Jahr 1742, vollständig fertiggestellt war es allerdings erst ein Jahr später. Das Opernhaus brannte 1843 ab und wurde ein Jahr später wiedereröffnet. Weitere Zerstörungen folgten während des Zweiten Weltkrieges. Die Berliner Staatsoper gehört mit ihren 1396 Zuschauerplätzen heute zu den kleineren Nationalopern, zum Zeitpunkt ihrer Eröffnung war sie eines der weltweit größten Opernhäuser.

Staatsoper Berlin
Die Staatsoper in Berlin

Nach der Wiedereröffnung des Gebäudes Unter den Linden wird die Staatsoper dort erneut neben Opern und Operetten Sinfonien und weitere bedeutende Werke klassischer Musik aufführen. Die Eintrittspreise richten sich nach der Art der Veranstaltung sowie nach dem gewählten Platz. Die Tradition der außerhalb der Theateraufführungen buchbaren Führungen soll nach der Wiedereröffnung der Berliner Staatsoper fortgeführt werden. Die Schönheit der Innenräume des Staatstheaters zeigt sich in seinen Stuckverzierungen und Deckengemälden.

Deutsche - Staatsoper
Deutsche Staatsoper



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